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FBI zu Gast beim Master h.D. - spannende Einblicke

(13.12.2023) Die Zusammenarbeit der Hochschule mit dem FBI wird weiter intensiviert. Nachdem sie bereits im Mai im Masterstudiengang Kriminalistik eine eintägige Veranstaltung im Modul 9 abhielten, fand nun eine Lehrveranstaltung an der HWR im Rahmen des Masters für den höheren Polizeivollzugsdienst statt. Ein Erfahrungsbericht einer Studierenden.

Am 30. November 2023 durften wir mit Michael Fregeau und Christopher McKinney zwei Special Agents vom Federal Bureau of Investigation (FBI) im Masterstudiengang für den höheren Polizeivollzugsdienst an der HWR Berlin willkommen heißen. In der Lehrveranstaltung „Die Rolle der Polizei in einer sich wandelnden Sicherheitsarchitektur“ vom Modulverantwortlichen Christian Martin präsentierten Michael Fregeau und Christopher McKinney in englischer Sprache die Sicherheitsarchitektur in den USA. Sie erläuterten dabei verschiedene Kooperationsmodelle und die damit verbundenen Schnittstellen. Zudem wurde der Bezug zur Zusammenarbeit mit deutschen Sicherheitsbehörden hergestellt. 

Die Relevanz Internationaler Zusammenarbeit

Die Begegnung führte zu intensiven Gesprächen zwischen den Gästen und den Studierenden aus Berlin, Brandenburg und dem Bundeskriminalamt (BKA). Die Inhalte erstreckten sich über Cyberkriminalität und Terrorismusbekämpfung bis hin zu verschiedenen Ermittlungsmethoden und herausragenden Einsatzlagen. Dabei gewährten die Agents spannende Einblicke in ihre praktische Arbeitsweise anhand konkreter Fälle. Hierzu gehörten beispielsweise komplexe Ermittlungsmaßnahmen zur Unterbindung von illegalen Waffenlieferungen in Konfliktgebiete.

Die Relevanz der internationalen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Polizeibehörden wurde uns während des Besuchs als ein entscheidender Faktor zur effektiven Bekämpfung bestimmter Kriminalitätsformen aber auch zur Gefahrenabwehr verdeutlicht.

Kultureller Austausch

Neben den fachlichen Aspekten stand auch der kulturelle Austausch im Fokus, der nicht nur Einblicke in unterschiedliche Vorgehensweisen der Polizeibehörden ermöglichte, sondern auch das Verständnis für kulturelle Hintergründe und Arbeitsmethoden förderte. Dabei war diese Lehrveranstaltung nicht die erste ihrer Art, sondern Teil einer fortgesetzten Zusammenarbeit (s. hier).

Der Besuch des FBI an der HWR stellt zweifellos ein Highlight im vielfältigen Masterstudiengang der deutschen Hochschule der Polizei dar. Und um mit den Worten von Agent McKinney zu schließen: "Zusammenarbeit beginnt meist mit einem Anruf und einem guten Kaffee."

 

Zu den Vortragenden
Michael Fregeau ist der FBI-Attaché in Deutschland. Er ist verantwortlich für die Durchführung und Überwachung aller gemeinsamen deutsch-amerikanischen Ermittlungen in Deutschland. Dazu gehören Gewaltverbrechen, Morde, Terrorismus, Rechtsextremismus, Spionageabwehr und Fälle der Cyberkriminalität. Michael Fregeau ist der ranghöchste Vertreter des FBI in Deutschland und ein echter Staatsschützer. Seine Vorwendungen waren vor allem Führungsfunktionen im Bereich des polizeilichen Staatsschutzes in den USA, insbesondere im Bereich des Rechtsextremismus und -terrorismus sowie des islamistischen Terrorismus.

Christopher McKinney ist der Vertreter von Herr Fregeau und arbeitet in einem ähnlichen Aufgabenspektrum. Ursprünglich führte Christopher McKinney ein SWAT-Team und war anschließend über viele Jahre im Bereich der Korruptionsbekämpfung tätig. Nach einer Zwischenstation in Afghanistan wechselte er später ebenso in den Bereich des polizeilichen Staatsschutzes.

 

 

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